Zum Inhalt springen Zur Suche springen

Open Research Data

Open (Research) Data bezeichnet Forschungsdaten, die während wissenschaftlicher Arbeiten entstehen und ohne rechtliche oder technische Einschränkungen verfügbar gemacht werden. Nach dem Open Data Handbook gilt: offene Daten dürfen frei genutzt, weiterverwendet und geteilt werden. Die einzige Bedingung dabei ist die korrekte Nennung der Urheber*innen.

Open Data wird neben Open Access und Open Educational Resources als Teil von Open Science verstanden. Unter den Begriff Open Data fallen auch offene Verwaltungsdaten: die HHU stellt ebenfalls Verwaltungsdaten offen zur Verfügung.

Offene Forschungsdaten tragen zu Transparenz, Qualität und Zusammenarbeit in der Wissenschaft bei. Das Forschungsdatenmanagement-Kompetenzzentrum (FDMK) der HHU unterstützt Sie dabei, Ihre Daten als offene Daten verfügbar zu machen.

  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Ergebnisse können überprüft und weiterentwickelt werden.
  • Sichtbarkeit und Zitation: Datensätze erhalten persistente Identifikatoren (z. B. DOI) und können als eigenständige Publikationen zitiert werden.
  • Kooperation und Nachnutzung: Offene Daten fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Forschungsprojekte. Persistente Identifikatoren für Forschende, wie z.B. ORCID iDs erhöhen zusätzlich die Sichtbarkeit und stellen eine eindeutige Zuordnung her.
  • Effizienz: Bestehende Daten können wiederverwendet werden, Doppelarbeit wird vermieden.
  • Langfristige Sicherung: Datenrepositorien gewährleisten in der Regel eine Verfügbarkeit von mindestens zehn Jahren.
  • Erfüllung von Anforderungen: Fördermittelgeber und Fachzeitschriften ewarten zunehmend, dass Daten als offene Daten veröffentlicht werden.

Eine klare Lizenzierung ist entscheidend, damit andere Ihre Daten rechtssicher nachnutzen können.

Bei Fragen zur Lizenzierung unterstützt Sie das FDMK-Team.

Einer der gängigsten Wege für die Publikation von offenen Daten ist ein Repositorium. Was dabei zu beachten ist und welche weiteren Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, erfahren Sie hier.

Neben den offenen Daten gibt es auch das Konzept der FAIRen Daten. Beide Konzepte haben eine gewisse Schnittmenge, unterscheiden sich aber auch in mehreren Punkten.

  • offene Daten haben einen Fokus auf Zugänglichkeit – Daten sind öffentlich und frei nutzbar.
  • FAIRe Daten haben einen Fokus auf Qualität – Daten sind auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar (findable, accessible, interoperable, reusable).
  • Daten können FAIR sein, auch wenn sie aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlicht oder nicht unter eine offenen Lizenz veröffentlicht werden dürfen (z. B. Datenschutz, Wettbewerbsgründe).
  • Das Ziel von FAIRe Daten ist hohe Datenqualität und Wiederverwendbarkeit, unabhängig davon, ob die Daten offen oder nur eingeschränkt zugänglich sind.